Anträge für das SchülerInnen-Parlament am 10.11.2005
Antrag 1

Das SchülerInnen-Parlament spricht sich dafür aus, dass der Streik gegen Bildungsabbau am 18.11. unter Einbeziehung aller im SchülerInnenbereich aktiver Organisationen gemeinsam und auf gleichberechtigter Grundlage organisiert werden soll. Dies bedeutet unter anderem, dass jene Kräfte, die maßgeblich an der Organisierung des Streiks am 19. Oktober beteiligt waren (SchülerInnen-Aktionskomitees, Funke, REVOLUTION, ArbeiterInnenstandpunkt) nicht länger von den Vorbereitungstreffen für den Streik am 18.11. ausgeschlossen werden. Der Ablauf des Streiks sowie die weiteren Schritte im Kampf gegen Bildungs- und Sozialabbau sollen gemeinsam und auf gleichberechtigter Grundlage von allen Kräften beschlossen werden.

Bei der Demonstration am 18.11. in Wien soll die Zusammenarbeit aller am Kampf gegen den Bildungsabbau aktiver Organisationen auch dadurch unterstrichen werden, dass neben Organisationen wie ÖH, LSV, AKS, SJ, Gewerkschaftsjugend usw. auch die OrganisatorInnen des Schulstreiks am 19. Oktober (SchülerInnen-Aktionskomitees, Funke, REVOLUTION, ArbeiterInnenstandpunkt) mit RednerInnen bei der Auftakt- sowie der Abschlußkundgebung vertreten sind.

Die Demonstration soll zur Universität geführt werden, um dort – nach einer kurzen Abschlußkundgebung – in einem großen Hörsaal eine Versammlung der SchülerInnen, Lehrlinge und StudentInnen abzuhalten. Bei dieser Versammlung sollen die nächsten Schritte im Kampf gegen Bildungs- und Sozialabbau besprochen und beschlossen werden. Dieser Hörsaal soll umgehend von der ÖH reserviert werden.

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Antrag 2

Das SchülerInnen-Parlament begrüsst den Beschluß der Versammlung von 500 SchülerInnen am 19.10., einen Schulstreik sowie eine Protestdemonstration gegen den EU-Bildungsgipfel in Wien am 16./17. März zu organisieren. Bildungsabbau findet nicht nur in Österreich, sondern in der ganzen EU statt. Deswegen schlagen wir den europäischen Jugendorganisationen sowie den sozialen Bewegungen vor, zu diesem Zeitpunkt auch einen internationalen Aktionstag auszurufen. Dieser Vorschlag soll unter anderem auch beim Vorbereitungstreffen für das Europäische Sozialforum (6-8. Jänner in Wien) eingebracht werden.


Eingebracht von Patrick Berger, 3. Schulsprecher der AHS Schmelz

Unterstützt von AktivistInnen der SchülerInnen-Aktionskomitees Hagenmüllergasse, Schmelz, Rahlgasse, HAK 10, Karajangasse, Maturaschule Lernen 8, Maturaschule Dr. Roland sowie REVOLUTION und ArbeiterInnenstandpunkt