Demonstration und Jugend-Aktionskonferenz gegen Bildungsabbau am 7.
Oktober
Protest gegen Ende des freien Hochschulzugangs und Bildungsabbau nimmt
zu
Aktionskomitees an den Schulen rufen zu Demonstration und Konferenz am
7. Oktober auf
Pressekonferenz am 4. Oktober
Die Einführung von Zugangsbeschränkungen an den
österreichischen Hochschulen und der fortgesetzte Bildungsabbau
durch die Regierung Schüssel sorgt für wachsenden Unmut unter
Jugendlichen. Hinzu kommt noch die wachsende Jugendarbeitslosigkeit,
die die Zukunftsaussichten für viele immer trister werden
läßt.
Thomas Patz, ein Sprecher der Aktionskomitees, stellt fest: „Seit
Jahren wird bei der Bildung eingespart und jetzt droht dem freien
Hochschulzugang das endgültige Aus. An den Schulen herrscht daher
dicke Luft. Viele sagen jetzt: So kann es nicht mehr weitergehen, wir
müssen auf die Straße gehen!“
Roman Birke, ein weiterer Sprecher der Aktionskomitees, meint: „Klar
ist, dass es mit ein paar Protest-Erklärungen der offiziellen
SchülerInnen-Vertretungen nicht getan ist. Wir brauchen jetzt eine
Streik-Kampagne, um den nötigen Druck auf die Regierung
ausüben zu können. Der Widerstand muss von der Basis in den
Schulen, der Uni und Lehrwerkstätten ausgehen.“
An einer Reihe von Schulen haben sich daher in den letzten Wochen
Aktionskomitees gebildet. Ihr Ziel ist die Organisierung von Streiks
und Demonstrationen gegen den Bildungsabbau. Eine erste Demonstration
findet am Freitag, dem 7.Oktober, um 15.30 statt (Treffpunkt Oper),
danach versammeln sich AktivistInnen zu einer Jugend-Aktionskonferenz.
Am Dienstag, 4. Oktober 10.00, findet im Cafe Votiv
(Reichsratsstraße 17, 1010 Wien, Nähe Universität) eine
Pressekonferenz statt, bei der Vertreterinnen und Vertreter der
Aktionskomitees über die kommenden Proteste informieren werden.
Nähere Informationen unter:
Roman Birke (0650/55 888 21)
Thomas Patz (0664/5765387)
Michi Pils (0650/25 10 170)
Michael Pröbsting (0650/406 83 14)