Hoch die interkulturelle Solidarität!Hoch die Interkulturelle Solidarität!
Ich wurde mal verprügelt von den so genannten „Gabbas“, und das auch nur weil ich als „Emo“ eingestuft bzw. abgestempelt wurde. Die heutige Jugend ist sehr vom äußeren Erscheinungsbild geprägt und die meisten von ihnen fühlen sich zu einer Gruppe dazugehörig. Nehmen wir mal zum Beispiel die Gabba die sich eigentlich von ’’normalen’’ Leuten kaum unterscheiden außer ihrer Musik, der Art wie sie sich benehmen und ihren Kleidungsstil. Die männlichen unter ihnen tragen Neonkappen, Gucci Hosen und auf jeden Fall Markenprodukte. Was die weiblichen ,,Mitglieder“ von den männlichen unterscheidet, ist das sie eben Miniröcke, enge Jeans und Handtäschchen tragen, was ebenfalls alles von Puma, Gucci, Armani oder sonstige Marken, stammen sollte. ,,Emos“ hingegen tragen enganliegende, meist schwarze, Röhrenjeans und schminken sich stark unter den Augen.
Es gibt schon seit längerem Subkulturen oder verschiedene Jugendgruppierungen oder Szenen. Es gibt sicherlich Menschen die sich dazu bekennen in einer Szene zu sein, es gibt auch welche die es nicht nach außen kehren. Ich persönlich finde, dass man, sich nicht in eine Schublade stecken lassen sollte und auch nicht damit prahlen sollte, das man in einer Szene ist, oder in bestimmten Kreisen verkehrt. Jeder Mensch ist individuell und sollte sich nicht der Menge anpassen müssen, wenn es um das Aussehen geht. Wenn wir uns gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung wehren, müssen wir zusammen kämpfen, aber wir müssen dabei nicht alle gleich aussehen. Und wir sollten uns wegen solchen Dingen nicht von den wirklichen Problemen ablenken lassen!
Lea
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