Liga der Sozialistischen Revolution

 

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Flyer "Weiter kämpfen! Organisieren!"

Flyer "Weiter kämpfen! Organisieren!"

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Die Bewegung gegen die Angriffe auf SchülerInnen und LehrerInnen hat mit dem Massenstreik am 24. April einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. 60.000 SchülerInnen waren bundesweit auf der Straße. Die Innenstadt Wiens wurde am Vormittag durch 30.000 SchülerInnen lahmgelegt.

Die Reaktionen der Bildungsministerin Schmied sind ein weiteres Zeichen für die absolute Abgehobenheit der bürgerlichen Politikerinnen. Während zehntausende auf der Straße sind, um gegen die Reformen zu demonstrieren, lässt Frau Schmied aus ihrem Büro verlautbaren, dass sich nichts ändern werde. In unserer Gesellschaft gibt es genauso wenig Demokratie wie in der Schule. In der Schule sagt der Direktor was Sache ist, in der Gesellschaft die PolitikerInnen. Beide sind nicht kontrollierbar, beide können entscheiden wie es ihnen passt.

Drei mal haben wir schon eintägige Streiks veranstaltet. Drei mal wurden wir ignoriert. Wenn man uns bis jetzt nicht zugehört hat, so müssen wir den Druck auf Ministerium und Regierung erhöhen. Verbesserungen werden uns nicht geschenkt. Wir brauchen Streikaktionen, die länger als nur einen Tag andauern. Wir brauchen unbefristete Streiks der SchülerInnen und LehrerInnen. Wir brauchen Besetzungen von Schulen, wie in Italien oder Frankreich. Dort ist es gelungen durch massenhafte Schulbesetzungen Einsparungen im Bildungssystem zu verhindern.

Doch um diese nächsten Schritte zu gehen, müssen wir uns besser organisieren. Die offizielle Bundesschülervertretung hat den Kampf bereits aufgegeben. Es sind von ihrer Seite keine weiteren Proteste geplant. Wir müssen uns also an den Schulen selbst organisieren, Aktionskomitees aufbauen, uns während und nach der Schule treffen, um zu diskutieren, wie wir an unserer Schule Widerstand leisten können. Am wichtigsten ist es aber, dass sich diese Aktionskomitees an unterschiedlichen Schulen auch koordinieren und gemeinsame Entscheidungen über weiteren Widerstand fällen. Deshalb rufen wir mit anderen Organisationen zu einem Wiener Jugendkongress am 7. Mai auf.

Bis dorthin haben wir Zeit, um an unserer Schulen weiterhin aktiv zu sein. Wir werden Unterschriften sammeln, um zu zeigen, dass wir nicht nur gegen die Streichung der schulautonomen Tage sind, sondern genauso gegen die Zulagenstreichung für LehrerInnen auftreten und für mehr Geld für das Bildungssystem kämpfen. Wir werden regelmäßig das Bildungsministerium belagern, Kundgebungen abhalten, plakatieren gehen und Flyer verteilen.

Wenn es uns gelingt einen erfolgreichen Jugendkongress zu organisieren, dann können wir auch größere Schulstreiks organisieren, die nicht nur einen, sondern mehrere Tage dauern. Wir müssen uns jetzt auf größere Kämpfe vorbereiten, denn die Wirtschaftskrise wird noch länger dauern. Weitere Angriffe werden folgen. Wenn wir uns jetzt gut organisieren, dann sind wir umso besser in der Lage nicht nur heute, sondern auch morgen und übermorgen  Widerstand zu leisten. Letzten Endes braucht es auch eine aktive, militante und revolutionäre Jugendorganisation.

REVOLUTION ist eine solche Organisation. Schließ dich uns an! Nur gemeinsam sind wir stark!

One Solution: REVOLUTION!
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